Geschichte

Die „Gronbachmühle“ war ursprünglich ein Sägewerk mit Mühlenbetrieb und dazugehöriger Landwirtschaft, erbaut etwa um das Jahr 1740 – 1760. Der Name Gronbachmühle kann sicher als Flurname bezeichnet werden, da er wahrscheinlich die Lage des Anwesens näher beschreiben sollte. „Die Mühle am Gronbach“ wurde unser Haus  genannt, denn wir liegen genau an der Stelle, an welcher der Bach Gronbach in die Murr fließt. Da der Gronbach zu klein ist um eine Mühle treiben zu können, wurde die Mühle stattdessen durch die Wasserkraft der Murr in Bewegung gebracht.

Die Entscheidung, aus dem Sägewerk ein Altenheim zu machen, wurde dann aus persönlicher Motivation heraus von Familie Burkhardt im Jahre 1950 getroffen, was einiges an Durchhaltevermögen und Aufbauarbeit erforderte – den Neubau stellten sie in fast vollständiger Eigenarbeit fertig.

Am 27. August 1959 zog der erste Heimgast in das Altenheim „Haus Gronbachmühle“ ein. Nach und nach kamen zur Nacherholung nach längerem Krankenhausaufenthalt meist ältere Patienten zu uns, um dann auch oft zur Dauerpflege bei uns zu bleiben.

Über die Jahre wurde das Haus immer weiter ergänzt, angefangen mit einem weiteren Erweiterungsbau und der Einrichtung eines Wohnbereiches für Dauerpflegebedürftige.

Durch die Einführung der Pflegeversicherung wurden in den Jahren 1996 – 1997 alle Altenheimplätze durch Neu- und Umbaumaßnahmen in Pflegeplätze umgewandelt und das Raumangebot weiter optimiert.

Eine Anpassung an aktuelle Brandschutzregelungen erforderte im Jahr 2000 die Räumung des historischen Altbaus und die Reduzierung der Platzzahl auf 50 Pflegeplätze.

Nach Abbruch des historischen Altbaus wurde das Angebotsspektrum in den Jahren 2002 – 2004 erneut erweitert. Hinzu kamen 6 Plätze für stationäre bzw. Kurzzeitpflege sowie unsere 8 Seniorenwohnungen.